Über uns

Wir sind ein starkes "Dreier Team" aus Gelsenkirchen.

 

Seit Jahren löcherte ich fast täglich meine Eltern, wann ich endlich einen Hund bekomme. Im Herbst 2007, nach der Renovierung der Wohnung meiner Eltern, bekam ich die ersehnte Zusage, dass 2008 endlich ein Hund bei uns einziehen soll.

Nach mehreren "Gasthunden" sollte nun endlich ein eigener Hund bei uns einziehen. Die große Frage war nun, was für einen Hund wollen wir?

 

Die Überlegungsphase dauerte nicht lange. Da unsere Gasthunde alles Labradore waren und uns die Rasse schon immer vom Wesen und Aussehen ansprach, entschieden wir uns für einen Labrador.

 

Die nächste Überlegungsphase dauerte länger an. Was für ein Labrador soll es sein?

Auch wenn viele arme Seelen im Tierheim sitzen, entschieden wir uns recht schnell gegen einen Tierheim Hund. Wir wollten einen Hund, den wir von klein auf großziehen und seine Entwicklung genau verfolgen können. Unsere große Überlegung war, ob es ein Hund sein soll der VDH und F.C.I. Papiere hat oder ein Labrador ohne Papiere.

 

Wir überlegten lange, holten uns verschiedene Meinungen ein und entschieden uns für einen Labrador mit VDH und F.C.I. Papieren.

 

Einig waren wir uns sofort bei der Farbe. Schwarz, dass sollte er sein!

 

Nächstes Problem war die Geschlechtsfrage. Rüde oder Hündin?

Beide Geschlechter hatten wir bei uns zu Besuch und beide hatten ihre Vor- und Nachteile.

Mein Vater war sich zu 100% sicher, dass er einen Rüden möchte. Einen richtigen „Kumpel“ fürs Leben. Meine Mutter und ich waren uns nicht sicher. Doch nach einigen Tagen der Überlegung stimmten wir einem Rüden zu.  

 

Unter www.labrador.de begann unsere Suche nach einem Züchter.

 

Wir hatten uns im Vorfeld oft Bücher zum Thema Hund und insbesondere über den Labrador durchgelesen und dachten, wir wüssten alles, was man wissen müsste um sich einen Labrador anschaffen zu können, doch viel uns schnell auf, dass wir einige Lücken hatten.

Ein weiteres Problem bei der Züchtersuche war, dass wir nicht weiter als 100 km fahren wollten und der Welpe sollte zu einem bestimmten Termin (Mai) bei uns einziehen.

 

Unsere Suche führte uns über Essen, Velbert und am Ende nach Hamm. In Hamm lernten wir Andrea Künnecke (Hunter vom Enniger Bach) kennen. Die Chemie passte sofort und die trächtige Hündin sprach uns zu. Wir suchten einen reinen Familienhund. In Hamm tastete ich mich vor und erwähnte auch den Wunsch, dass ich zu Ausstellungen möchte. Die Reaktion von Andrea war positiv. Nun war gespanntes Warten angesagt. Zum Glück war es ein rein schwarzer Wurf, das hieß, die Chance auf einen schwarzen Rüde war sehr hoch (es waren zwei).

 

Am 27.03.2008, am Geburtstag meines Opas wurde unser schwarzer Rüde geboren.

Die Freude war riesig und das Warten, dass der Kleine bei uns einziehen kann war die Hölle. Am 24.05.2008 holten wir unseren schwarzen Rüden ab.

 

Mit gutem Gewissen können wir sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ein Hund mit diesen Papieren ist zwar auf dem ersten Blick teuer, doch wenn man hinter die Kulissen guckt, was für Vorraussetzungen eine Hündin oder ein Rüde braucht um eine Zuchtzulassung zu bekommen und wie viele Vorsorgeuntersuchungen gemacht werden müssen, damit kein kranker Hund in die Zucht aufgenommen wird und mit welcher Liebe und die damit verbundene Arbeit die Welpen aufgezogen werden, sind die Preise gerechtfertigt. Wir haben genau das, was für suchten. Einen wesenstreuen, ruhigen schwarzen Rüden der gesund und fröhlich ist, viel Freude in unser Leben bringt und vielleicht mal selbst ein Zuchtrüde wird.